MADE IN EU - wie wir fertigen

Alle auf unserer Informationsseite www.dannenfelser.eu gezeigten Kindermöbel werden, mit Ausnahme der Schminktische, hier bei uns in Europa gerfertigt. Das heißt, daß auch die Mitarbeiter im Möbelwerk selbst nach europäischen Standards und Kundenansprüchen bauen und auch denken.

Das ist nicht immer ganz selbstverständlich. Fertigungen in fernen Ländern genügen diesem hohen Anspruch häufig nur wenig bis überhaupt nicht. Das heißt nicht, dass dort schlechtere Mitarbeiter in der Produktion arbeiten, diese haben aber häufig ein anderes Verhältnis zu Möbeln. Während wir hier in Europa perfekte Ware erwarten, ja fast egal in welcher Preisklasse, ist der Anspruch dort ein anderer, denn ein kleiner Kratzer beispielsweise wird dort auch bei Neuware akzeptiert, da die Möbel ja ohnehin bald Gebrauchsspuren Zuhause im Laufe der Zeit aufweisen werden. Damit das bei unseren Möbeln nicht der Fall ist, produzieren wir nur innerhalb der EU.

Wir selbst sind im Produktionsprozeß max. möglich eingebunden und verbringen viel Zeit direkt in der Produktion. So können wir sicherstellen, daß nur geprüfte Möbel unser Lager in Hamburg erreichen. Möbel werden noch immer größtenteils per Hand gefertigt. Das ist bei jedem Hersteller so, egal ob es sich um kleine Hersteller oder um große Ketten handelt. Das beginnt mit der Vorbereitung des Rohmaterials, das natürlich maschinell vorbereitet wird zur Weiterverarbeitung, die Prüfung der Qualität des Holzes ansich als auch des Ergebnisses nach der Grundvorbereitung erfolgt aber durch den Menschen selbst. Maschinen können das nicht prüfen. Auch das maßgeschneiderte Sägen des Holzes als auch anderer Materialien wie hochwertiges E-1 MDF erfolgt per durch Hand gesteuerte Maschinen.

In unserem Werk kommen aber größtenteils sogenannte CNC-Maschinen zum Einsatz. Das sind Roboter, die automatisiert beispielsweise unsere Sterne in das Hochbett-Hängeregal fräsen – und das in einer Perfektion, die ein Mensch nicht erreichen kann. CNC Maschinen schneiden aber auch Holz und – und das ist besonders wichtig – bohren die entsprechenden Löcher automatisiert in das Holz, in der später die Verschraubung beim Zusammenbau erfolgt. Für alle Teile zum Beispiel eines Bettes ist das aber noch nicht möglich, aber immerhin für die meisten Teile. Für CNC-Mschinen benötigt man qualifiziertes Personal, da diese per Software gesteuert werden und die Maschinen nur das ausführen, was die Software mitteilt. Sie sehen, wir sorgen im Vorfeld als auch während der Produktion dafür, daß Sie zuhause möglichst nur perfekte Ware erreicht. Sollte aber dennoch einmal ein Fehler auftauchen, versuchen wir diesen auch sofort und unkompliziert zu beheben.  


Was ist die EN-Norm 71-3?

Die EN-Norm 71-3 beschreibt die Sicherheit von Spielzeug auf europäischer Ebene und legt die Grenzwerte für Stoffe in Kinderspielzeug fest. Alle Spielzeuge, die in Europa angeboten werden, müssen dieser Norm entsprechen. Bei Lacken beispielsweise für Holzspielzeug werden Pigmente verwendet, die die in der Norm festgelegten Grenzwerte nicht überschreiten sollen. Teil 3 und Teil 9 der Norm definieren die Anforderungen und Prüfverfahren für die Migration bestimmter Elemente aus Spielzeugmaterialien und legen die Grenzwerte für Stoffe wie Arsen, Antimon, Barium, Cadmium, Chrom, Blei, Quecksilber und Selen fest. Teil 3 und 9 sind auf Spielzeuge und Teile von Spielzeug anwendbar, die bei normalem Gebrauch wahrscheinlich in den Mund genommen werden, über längere Zeit mit der Haut oder den Augen in Kontakt kommen oder organische Verbindungen enthalten, die inhaliert werden könnten. Unsere Kindermöbel sind so lackiert, daß sie der EN-Norm 71-3 entsprechen!


Eindrücke verschiedener Produktionsschritte unserer Kindermöbel  und Erklärung des Produktionsprozesses unserer Kindermöbel

           

Zunächst kommt es zum kontrollierten Trocknungs-verfahren mit die Ziel, die Verwendungsfeuchte des Holzes zu erreichen. Wenn das holz noch zu feucht ist, kann es zur  beispielsweise Rissbildung kommen. Die Holzfeuchte liegt meist so bei 8-12%, während waldfrisches Holz gut 40% Feuchte aufweist. Zur Trocknung kommt das Holz bei uns zur Konvektionstrockung in die Trocknungskammer.
Der nächste Schritt ist die Weiterverarbeitung im Sägewerk. Hier werden die Holzbretter entsprechend geschält und auf das gewünschte Maß gesägt.
Als nächstes wird das Holz grundiert und dann mehrfach in mehreren Schichten per professioneller Sprühpistole lackiert. Auch hierfür gibt es in der Produktion professionelle Mitarbeiter, die nichts anderes machen, als täglich zu lackieren. Nur so ist auch sichergestellt, daß die Lackierung gleichmäßig und dauert bindend aufgetragen wird. Dann wird per Hand mit feinstem Schmirgelpapier nachgearbeitet und sichergestellt, daß sämtlicher Spühnebel vom Holz verschwindet und eine schöne glatte Oberfläche entsteht.
Zusammenbau des Prototypen und Prüfung der Stabilität, Lackierung und Festlegung, welche Schraubentypen verwendet werden sollen unter Beachtung der Normen.

Das fertige Bett ist entstanden. Nun wird die passende Verpackung festgelegt, wobei besonderer Schutz auf den Schutz der Ecken gelegt wird.

Auch wird festgelegt, in welcher Form die Schrauben etc. dem Produkt beigelegt werden, die Aufbauanleitung erstellt und ein fester Plan gem. Qualitätsmanagementsystem festgelegt.