Verwendete Materialien unserer Produkte

Nachfolgend erfahren Sie, mit welchen Holzarten und Farben die Möbel von DANNENFELSER und ROOMSTAR hergestellt werden:

Buche:

Charakteristisch für Buchenholz ist eine hell-gelbliche bis rosa-braune Farbe, die bei Lichteinstrahlung nur sehr wenig nachdunkelt. Die Maserung von Buchenholz ist geprägt durch breite Strahlen, die bei diagonalem Schnitt zum Stamm so genannte "Fladern" (zungenförmige Maserung) ausbilden. Die Poren im Buchenholz sind klein und gleichmäßig verteilt. Buchenholz von älteren Bäumen weist eine etwas dunklere, ins Braunrot tendierende Färbung auf, die durch Dämpfung intensiviert werden kann. Ab einem Baumalter von etwa hundert Jahren bildet Buchenholz einen rotbraunen Kern aus, der unregelmäßig und wolkenförmig sein kann. Diese Bäume werden als Rotkernbuchen bezeichnet.

Buchenholz zeichnet sich durch eine sehr große Festigkeit aus. Daher wird Buchenholz oft für die Bugholztechnik in der Möbelindustrie verwendet, die der Hersteller Thonet Anfang des 19. Jahrhunderts für seine Bugholzmöbel einführte. Durch das von Michael Thonet um 1830 entwickelte Bugholzverfahren, wurde gedämpftes Buchenholz zu einem äußerst beliebten Werkstoff in der Produktion von Sitzmöbeln, den Bugholzstühlen. Die Möbelindustrie ist auch heute noch der größte Verwendungsbereich von Buchenholz. Daneben wird Buchenholz als Parkett sowie als Material für Treppen und Furniere im Innenausbau eingesetzt. Zudem weist Buchenholz als Brennholz sehr gute Heizqualitäten auf.

Der Haupteinsatzbereich für Buchenholz ist die Möbelproduktion, wo es sowohl als Massivholz wie auch als Sperrholz und formschichtholz eingesetzt wird. Es dient für die Herstellung von harten und widerstandsfähigen Oberflächen für stark beanspruchte Möbel, insbesondere Kinder- und Jugendmöbel, Büromöbel und Bestuhlungen. In der Stuhlproduktion ist Buchenholz das am meisten verwendete Holz außerdem werden Betten, Tische, Bänke, Polstermöbelgestelle aus Buchenholz gefertigt, außerdem Gartenmöbel und Liegestühle. Im Innenausbau wird Buchenfurnier für Wand- und Deckenverkleidungen verwendet, außerdem ist es aufgrund der Härte ein häufig für den Treppenbau sowie als Parkett- und Holzpflasterboden verwendetes Holz.

Ein sehr großes Verwendungsspektrum hat Buchenholz im Bereich der Alltagsgegenstände. Hier reicht seine Verwendung von Küchengeräten wie Frühstücksbrettern, Nudelrollen, Schüsseln, Tabletts und Messergriffen über die Griffe von Bürsten und Besen bis hin zu Werkzeuggriffen, Gerätestielen, Werkbänken, Zollstöcken und Wäscheklammern. In der Spielzeugindustrie ist es als spanfreies und hartes Holz das am meisten verwendete Holz. Aufgrund der Schäl- und Verbindungseigenschaften ist das Holz auch bei der Herstellung von Holzwerkstoffen zentral – insbesondere Furniersperrhölzer, Schichtholz, Sperrholz- und Schichtholzformteile wird zu einem großen Anteil aus Buchenholz gefertigt.


Lindenholz:

Linden wachsen einzeln oder gruppenweise in Mischwäldern in der Ebene ebenso wie in den unteren Stufen des Gebirges. Größere reine Bestände finden sich vor allem in Osteuropa und Rußland. Als Straßen- und Parkbaum wird überwiegend die Sommerlinde gepflanzt.

Winterlinden erreichen im Bestand eine Höhe von 25 bis 30 Metern, Sommerlinden sogar 40 Meter. Freistehend bildet die Linde breite Kronen aus und wächst weniger stark in die Höhe. Dabei können die Bäume einige hundert Jahre alt werden. Einzelnen Bäumen wird ein Alter von 1000 Jahren zugeschrieben. Lindenholz ist leicht bis mittelschwer, weich und zäh. Seine Struktur ist fein und dicht, es verfügt aber über keine guten Festigkeitseigenschaften. Nach dem Trocknen besitzt das Holz ein gutes Stehvermögen und läßt sich leicht und gut in allen Richtungen bearbeiten. Daher wird es vor allem für Drechsler- und Schnitzarbeiten sehr geschätzt. Lindenholz kann von Hand und maschinell problemlos bearbeitet werden. Ebenso bereitet die Behandlung der Oberflächen keine Schwierigkeiten. Die gleichmäßige, feinporige Struktur des Holzes erleichtert das Beizen, Färben und Lackieren


Pinienholz:

Die Pinie gehört botanisch zur Gattung Pinus aus der Familie der Pinaceae, ist also ein Kieferngewächs. Die italienische Steinkiefer oder Mittelmeer-Kiefer wird botanisch Pinus pinea genannt. Die Pinie ist „der“ Mittelmeerbaum des Nordens, denn das Nadelgehölz ist im ganzen nördlichen Mittelmeerraum präsent. Mit ihrer schirmartigen großen Krone bestimmt sie das Landschaftsbild. Bis zu 250 Jahre alt werden diese Mittelmeerpinien. Dabei werden die Bäume bis zu 30 m hoch bei einem Stammdurchmesser von bis zu zwei Metern. Doch liefert der Baum nicht nur ein beliebtes Möbelholz, denn die Samen des Baums werden geerntet und liefern die leckeren Pinienkerne.

Pinienholz lässt sich gut sowohl maschinell als auch von Hand bearbeiten. Das Holz der Pinie ist nicht allzu hart aber sehr robust, weshalb im Mittelmeerraum von alters her Pinienstämme zu Schiffsmasten verarbeitet wurden. Auch im Innenausbau wie für Türrahmen wird Pinienholz verwandt. Wegen des hohen Harzgehalts eignet sich Pinienholz jedoch nicht für Schnitzarbeiten und nur sehr bedingt fürs Drechseln. Im ganzen Mittelmeerraum ist die Pinie seit Jahrhunderten ein für den Möbelbau gern verwendetes Holz. Heute wird es auch in anderen Regionen gern zu Massivholzmöbeln verarbeitet.

Pinienholz hat einen hellen Farbton und eine dunklere Maserung, ein unregelmäßige Textur und kleine Astspuren. So wirkt es seht lebendig und wird gern zum Möbelbau verwendet. Mit Pinienholzmöbeln holen sie sich ein Stück Urlaub ins Haus, und einen Hauch von Pinienduft. Das mediterrane Flair mit dem Lebensgefühl des Südens gibt es gratis mit dazu. Ursprünglich und natürlich wie sie sind, müssen Pinienmöbel doch keineswegs immer rustikal sein. Sie eignen sich genauso gut für einen schnörkellosen, skandinavisch angehauchten Stil oder die sanften geschwungene Linien des attraktiven italienischen Designs. Vor allem bei Massivholzmöbeln setzt Pinienholz neue Trends. Besonders beliebt und attraktiv unter den Massivholzmöbeln aus Pinienholz sind Tische, Vitrinen, Kommoden und Betten. Die Oberflächen von Pinienholz eignen sich für viele Veredelungen. Sie können genauso naturbelassen bleiben, aber auch geölt oder gewachst werden. Auch lackiert oder farbig lasiert machen Pinienholzmöbel eine gute Figur.


MDF:

MDF-Platte ist die Abkürzung für die Mitteldichte Faserplatte. Vom Prinzip her ähnelt sie der Spanplatte. Auch hier wurden Holzbestandteile zu einer Platte zusammengeleimt. Der Unterschied zwischen Spanplatten und MDF-Platten liegt lediglich darin, dass bei MDF-Platten keine Holzspäne, sondern feinstzerfasertes Holz zu einer Platte zusammengeleimt und gepresst wurde. Dadurch verfügen diese Platten über eine besonders hohe Bruch- und Biegefestigkeit. MDF-Platten sind meist kunststoffbeschichtet oder furniert, können aber auch mit anderen Beschichtungen versehen sein, wie z.B. mit Lack. Unsere MDF-Platten sind ausschließlich lackiert mit Lacken, die der EN 71-3 Norm (Norm, die u.a. die Oberfläche von Spielzeug regelt) entsprechen.

Das bei ROOMSTAR verwendete MDF entspricht der Emissionsklasse E1 und entspricht somit den Normen EN-622-5 sowie EN 14322 sowie EN 717-2 und EN-120.


Unsere Kinderlampen und Jugendleuchten werden aus verschiedenen Materialien gefertigt. Einige Stehlampen haben einen Fuß aus Metall, der verchromt ist, andere Gestelle sind ebenfalls aus Metall, aber lackiert. Die Lampenschirme sind aus Textil gefertigt und haben innen die übliche Kunststoffverstärkung. Die Fassungen als auch die Lampenaufhängungen samt Kabel sind allesamt entsprechend CE-geprüft.